LUCKY

LUCKY: Aufgrund der sich aus den letzten öffentlichen Arbeiten von Poincon und Wattmann ergebenden Existenz eines persönlichen Gottes kwa kwa kwa kwa mit weißem Bart kwakwa außerhalb von Raum und Zeit der aus der Höhe seiner göttlichen Apathie ,göttlichen Athambie..göttliche Aphasie uns lieb hat bis auf einige Ausnahmen man weiß nicht warum aber das kommt noch und so wie die göttliche Miranda leidet man weiß nicht warum aber man hat ja Zeit in der Folterkammer sind in dem Feuer dessen Feuer dessen Flammen wenn es auch noch ein wenig dauert und wer kann daran zweifeln endlich alles in die Luft sprengen nämlich die Hölle an den Himmel drängen der so blau manchmal noch heute und ruhig so ruhig von einer Ruhe die wenn auch sporadisch nichtsdestoweniger willkommen ist aber greifen wir nicht vor und andererseits in Anbetracht daß im Anschluß an die unvollendeten Forschungen aber greifen wir nicht vor die unvollendeten Forschungen nichtsdestoweniger prämiert von der Akakakakademie der Anthropopopometrie in Burg am Berg von Testu und Conard festgestellt wurde bei Ausschaltung aller Fehlerquellen….

DIE GRETCHENFRAGE

DIE GRETCHENFRAGE – Lucky Gretchen

Videoinstallation und Szenen aus Faust und Warten auf Godot von Ruth Bamberg, Medienkünstlerin und Maria Neumann, Schauspiel

Gretchen, aus „Faust 1“, von J.W.v. Goethe, ist eine zumTode verurteilte Kindsmörderin, die Zuflucht bei Gott und in ihrem Glauben sucht. Sie wartet auf die Vollstreckung des Todesurteils. Sie wartet in der Wohnung Lotharstr 14c. Eine Kamera „überwacht“ Gretchen dabei mit kaltem Blick.

Lucky, Sklave aus „Warten auf Godot“ von S. Bekett, vertreibt sich die Zeit mit Denken über Gott und die Welt.

Anhand dieser beiden Figuren untersuchen NEUMANN und BAMBERG Fragen der Zeit.

…GLAUBEN IST EINE ART ZU DENKEN UND BRAUCHT ZEIT

Beginn

Rundbrief vom 20.8.2018

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Zuschauer!

Ich bedanke mich für das Interesse, dass Sie im letzten Jahr meiner Arbeit entgegengebracht haben, der Trilogie Woyzek – Lenz – Hiob. Diesen drei männlichen Gestalten möchte ich nun eine Weibliche hinzufügen: „Gretchen“ aus Goethe Faust 1.Teil.

Faust verführt Gretchen, sie tötet ihr Neugeborenes und wird wahnsinnig. Auf ihre Hinrichtung wartend, begegnet sie Faust ein letztes Mal im Kerker. Diese Szene ergänze ich um einen weiteren Text, den Monolog des Lucky aus „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett, der sich um die Existenz Gottes dreht.

Diese Arbeit ist nicht abgeschlossen. Ich lade Sie ein, am Prozess der Fertigstellung teilzunehmen. Sie können – müssen aber nicht – Ihre Gedanken, Erfahrungen, Fragen, Zweifel, Kritik einfließen lassen. Auf meiner Internetseite – www.mariahiob.de – können Sie den Arbeitsprozess mitverfolgen.